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“A Tribute to Sidney Bechet”

Kein anderer Musiker hat das Sopransaxophon mehr geprägt als Sidney Bechet.

Seine Genialität als Musiker und Komponist wird von vielen Jazzliebhabern besonders in Frankreich geschätzt.

Sidney Bechet – geboren 1897 in New Orleans – hat mit allen großen Jazzmusikern seiner Zeit gespielt. Mit seiner vitalen Spielweise und dem Anspruch, die Melodie selbst zu führen, hat sich Bechet bei Trompetern häufig keine Freunde gemacht.

Seine wohl bekanntesten Kompositionen sind Petite Fleur, Dans les Rues d´Antibes, Montmartre Boogie Woogie, Les Oignons und Le Marchand de Poissons. Die Vielseitigkeit von Bechet zeigt sich auch in der Teilnahme an verschiedenen Revuen, mit denen er durch ganz Europa reiste.

Aber seine besondere Liebe galt den kleinen Formationen, in denen er seine ganze musikalische Genialität zum Ausdruck brachte. In Frankreich fand er nach unstetigem Umherreisen seine zweite Heimat und auch seine letzte Ruhe. Sein Geburtstag ist gleichzeitig auch sein Todestag. Er starb mit 62 Jahren am 14. Mai 1959 in Paris. Die Franzosen verehren ihn auch heute noch als wenn er einer von Ihnen wäre. Ihm zu Ehren haben sich Ralf Böcker Sopransaxofon, Gregor Kilian Piano, Nils Conrad Schlagzeug und Günther Liebetruth Klarinette zusammen gefunden, um diesem große Musiker einen musikalischen Abend zu widmen.

Presse DMJ LiebetruthDIE MUSIKER

Günther Liebetruth gründete im Jahr 1970 die Hamburger Kult-Jazzband „Jazz Lips“.

Der Einfluss von Sidney Bechet, Johnny Dodds, George Lewis und Edmond Hall ist bei seiner vitalen Spielweise nicht zu überhören. Bemerkenswert ist die musikalische Zusammenführung dieser unterschiedlichen Klarinettisten zu einem eigenen Ausdrucksstil. Eine Spezialität von Günther Liebetruth sind karibische Klänge, begleitet von creolischem Skatgesang. Mit vielen bekannten Solisten ist Günther Liebetruth inzwischen aufgetreten oder auf Tournee gegangen wie Paul Barnes (Klarinettist und Saxophonist bei „King“ Oliver), Ikey Robinson (Banjo-Legende aus Chicago), Thomas Jefferson (Trompeter der George Lewis-Band), Bill Ramsey, Beryl Bryden, Cynthia Sayer, Keith Nichols, Buddy Wachter, Leroy Jones, Lillian Boutté, Oscar Klein, Sammy Rimmington und vielen anderen bekannten Künstlern – und so ist Günther Liebetruth bereits heute eine lebende Jazzlegende.

Der Hamburger Saxophonist Ralf Böcker ist als fester Bestandteil der Hamburger Jazz-und Bluesszene nicht mehr wegzudenken. Auftritte mit Ken Hensley, Abi Wallenstein oder dem Jazzurgestein Abbi Hübner belegen seine stilistische Vielfältigkeit. Ralf Böcker ist u.a. Gastmusiker bei den Hamburger Jazz Lips, Torsten Zwingenberger, Joe Bohnsack, Gunther Andernach, Jan Fischer & Jessy Martens.

Gregor Kilian aus Göttingen ist als Stride-, Swing- und Boogie- Pianist bundesweit bekannt. Man kennt ihn auch als Piano-Partner von Joe Pentzlin („The Best of Boogie, Ragtime & Swing an zwei Klavieren). Gregor Kilian war u.a. Gastmusiker in der Frankfurter Barrelhouse Jazzband, im Trevor Richards Trio, bei den Hamburger Jazz Lips und im Göttinger Symphonieorchester.

Nils Conrad, Jazz-Schlagzeuger aus Kiel, war u.a.Schüler von Huub Janssen ist einer der derzeit erfolgreichsten europäischen Nachwuchsschlagzeuger im Bereich New Orleans, Swing und Boogie Woogie. Beim Jazzfestival in Breda / Niederlande erhielt er den Solistenpreis “Kobe Street Award 2013“ und tritt mit namhaften Musikern aus Europa und sogar aus den USA auf.

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